Ernährung
Der Weg von dick nach dünn …
… muss nicht steinig oder frustrierend sein, ganz im Gegenteil. Diät heißt nämlich Lebensweise – Ihre Lebensweise.
Und diese neue Art zu leben, kann Sie durchaus glücklich machen, fröhlich stimmen. Sie kann einen neuen Menschen aus Ihnen zaubern: voller Elan und Zufriedenheit.
Damit die Pfunde schwinden, brauchen Sie etwas Willenskraft, etwas Disziplin und Sie benötigen Wissen: Welche Lebensmittel gut für Ihren Körper sind. Wie Ihr Stoffwechsel auf Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate reagiert. Welche Fatburner Sie schlank machen, während Sie essen.
Eine ausgewogene Ernährung ist die Voraussetzung für einen leistungsfähigen und gesunden Körper. Auf der Grundlage von Körperdaten und Angaben der Alltagsgewohnheiten (typische Essgewohnheiten) werden typgerechte Ernährungspläne nach aktuellen, wissenschaftlichen Erkenntnissen erstellt.
Alle Vorteile auf einen Blick
- Abnehmen – gewusst wie
- Sport und Ernährung
- Ernährungslehre: Essverhalten, vollwertige Ernährung
- Ernährungsmedizin: Bluthochdruck, Essstörungen, Stoffwechselstörungen, Rheuma, Osteoporose etc.
- Individueller Ernährungsplan und Ernährungsprotokoll nach Ihren Prioritäten
- Ernährungstagebuch
Mit einer gesunden Ernährung bieten Sie Ihrem Körper ein Rundum Sorglos Paket. Sie werden abnehmen und sich wieder attraktiver fühlen. Das Risiko von Krankheiten wie Bluthochdruck, zu hohen Cholesterinwerten und Fettleibigkeit wird gesenkt.
Ernährungstipps – so nehmen Sie leichter ab
Das innere Rüstzeug- Der Geist isst mit. Beginnen Sie Ihre Veränderung in Ihrem Kopf.
- Setzen Sie sich realistische Ziele. Gewichtsabbau von
5 bis 10 % pro Jahr. - Machen Sie Inventur. Schreiben Sie eine Woche lang alles auf, was Sie trinken und essen.
- Ziehen Sie Bilanz. Sammeln Sie Fakten, ohne über sich zu urteilen.
- Gewöhnen Sie sich langsam um. Das Gehirn braucht ca. 5 Wochen, um neue Geschmackslandschaften zu akzeptieren.
- Wappnen Sie sich für schwache Momente.
- Rechnen Sie mit Rückfällen. Bestrafen Sie sich nicht, sondern beobachten Sie sich sachlich.
- Verbieten Sie sich nichts.
- Motivieren Sie sich: „Mit niedrigerem Gewicht senke ich Risikofaktoren.“ Schreiben Sie alle positiven Effekte des Abnehmens und Sportmachens auf einen Zettel.
- Belohnen Sie auch kleinere Erfolge.
Anders essen
- Schaffen Sie Gelegenheiten. Halten Sie für den Appetit zwischendurch einen Teller mit kleinen Obst- und Gemüsehappen in Griffnähe.
- Bringen Sie Gemüse aufs Brot.
- Machen Sie Salate interessant.
- Achten Sie darauf, was Sie trinken. Alkohol ist eine Energiebombe. Aber am schlimmsten sind Softdrinks. Sie enthalten viel Zucker und lösen umgehend einen Insulinschub aus.
- Lassen Sie sich Zeit. Ihr Gehirn braucht ca. 20 Minuten, bis es signalisiert, dass Sie satt sind.
- Spüren Sie, wann es reicht. Respektieren Sie den Sättigungsmechanismus des Gehirns.
- Nutzen Sie Tricks zum Maßhalten: kleine Teller und Besteck, gleich nach dem Essen den Tisch abräumen und spülen.
- Lassen Sie tagsüber keine Mahlzeit aus. Denn sonst fällt Ihr Zuckerspiegel stark ab.
- Planen Sie Ihre Einkäufe. Gehen Sie nie hungrig in den Supermarkt.
- Schreiben Sie einen Einkaufszettel.
- Kaufen Sie keine unnötigen Vorräte.
- Bleiben Sie Ihrem Geschmack treu. Langfristig nimmt nur ab, wer nicht versucht, sich völlig umzuerziehen.
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Bekannte Ernährungskonzepte in der Übersicht
Gesunde Mischkost
Das von der DGE empfohlene Konzept gibt vor, aus welchen Quellen der Körper seine Energie beziehen sollte. Etwa 30 % Fett, etwa 15 % Eiweiß und etwa 55 % hochwertige Kohlehydrate. Die empfohlene Kost besteht vor allem aus Gemüse und Obst (fünfmal am Tag), Vollkornprodukten, Milcherzeugnissen und Fisch. Dies ist eine anerkannt ausgewogene und gesunde Ernährungsform. Sie bietet viele individuelle Variationsmöglichkeiten, mit denen sich dauerhaft Gewicht halten lässt.
Volumetrics – Kalorien sparen
Die Energiedichte der Nahrung soll gedrückt werden, also die Anzahl der Kalorien pro Gramm. Dazu werden gezielt voluminöse ballaststoffreiche und wasserreiche Lebensmittel wie Salat, Gemüse, Obst und Vollkornbrot und Suppen gegessen. Außerdem soll viel Wasser und Kräutertee getrunken werden.
Low-Fat-Diäten z.B. Low Fat 30
Bei Low Fat Diäten wird Fettreiches wie Butter, Käse und Schokolade deutlich eingeschränkt, z.B. darf Fett max. 30 % der verzehrten Kalorien darstellen. Dafür darf man sich an Kohlenhydraten satt essen. Sogar fettfreie Süßigkeiten sind erlaubt. Als dauerhafte Ernährung sind Low-Fat-Konzepte nur dann geeignet, wenn die Kost ausreichend mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthält.
Low Carb – kohlenhydratreduzierte Diäten z.B. Logi-Methode Lebensmittel mit reichlich Kohlenhydraten wie Nudeln, Brot oder Kartoffeln und Süßigkeiten werden eingeschränkt. Je nach Low-Carb-Konzept sind sogar Obst und Gemüse eingeschränkt. Stattdessen dürfen Fett und Eiweiß nach Belieben gegessen werden. So sollen Blutzucker und Insulin im Körper kontrolliert werden und eine Fetteinlagerung in die Fettzellen unterbunden werden. Danach lässt sich ein abwechslungsreicher Speiseplan zusammenstellen. Das Konzept ermöglicht mit gewissen Einschränkungen eine ausgewogene Ernährung.
GLYX-Diäten – Essen nach dem glykämischen Index
Der glykämische Index ist ein Maß dafür, wie stark ein kohlehydratreiches Lebensmittel den Blutzucker und den Insulinspiegel erhöht. Leicht verdauliche Zucker oder Stärke mit hohem Glyx-Index sollen gemieden werden, denn heftige Ausschläge des Insulinspiegels können Zucker und Fette in die Fettzellen schleusen und dort halten.
Weight Watchers
In mehr oder weniger regelmäßigen Gruppensitzungen werden Tipps für kalorienreduzierte Kost und zur Änderung des Essverhaltens vermittelt. Oft protokollieren die Teilnehmer, was sie essen. Das Prinzip ist durch das Punktesystem für jeden leicht verständlich und sehr praktisch.
Metabolic Balance
Ein Bluttest und ein vom Computer erstellter Ernährungsplan sind die Bausteine dieses Ernährungskonzeptes.
